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Überholen bringt keinen Zeitvorsprung

Verhalten beim Einsatz von Winterdiensten

Viele Autofahrer fühlen sich bei schlechten Witterungsverhältnissen oft zusätzlich durch Räumfahrzeuge auf der Fahrbahn verunsichert. Sie wissen häufig nicht, wie sie sich richtig verhalten sollen. Anstatt die Winterräum-Fahrzeuge als Helfer zu akzeptieren, werden sie oft als Hindernis gesehen. Für den richtigen Umgang mit Schneepflügen haben wir hier ein paar Fahrtipps zusammengestellt:


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  • Abstand halten. Wer zu dicht hinter einem Winterdienst-Fahrzeug auffährt, wird mit Salz und aufgewirbeltem Schnee bespritzt. Das kann die Sicht stark beeinträchtigen. Außerdem setzt sich das Salz in den Radkästen fest und fördert die Rostbildung.
  • Platz machen und auf keinen Fall durch riskante Überholmanöver die Arbeit der Schneepflüge behindern.
  • Beim Überholen eines Räumfahrzeuges daran denken, dass dort, wo der Schnee zur Seite geschoben wird, ein kleiner Wall entsteht. Dieser sollte im stumpfen Winkel überquert werden, damit möglichst wenig Räder gleichzeitig im Tiefschnee fahren.
  • Gestaffelt fahrende Schneepflüge nicht überholen. Hinter den Winterdiensten fährt man sicher auf geräumter Straße. Ein Überholmanöver ist gefährlich, weil das voraus fahrende Räumfahrzeug auf der Überholspur fährt und der Abstand zum nachfolgenden Pflug relativ gering ist. Außerdem muss auch hier mit Schneeanhäufung sowie einer massiven Schnee- und Salzgischt auf der Frontscheibe gerechnet werden.


Das Überholen eines Winterdienstfahrzeuges im Einsatz bringt keinen Zeitvorsprung. Vor dem Schneepflug fährt man auf ungeräumter Fahrbahn und spätestens dann muss das Tempo wieder gedrosselt werden.

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